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Prolog Bearbeiten

Die Mittagssonne schien auf das Drachenkönigreich hinunter, dabei erhellte es besonders eine große Arena, die, neben dem Palast, das Herzstück des Reiches bildete. Gejubel ging gerade durch die unzähligen Reihen der Drachen, als eine Drachendame, die auf einem Turm in der Mitte der Arena hockte, rief: >>Treue Untertanen, heute werde ich euch ein unvergessliches Kampfspektakel präsentieren! << Ihre goldgelben Schuppen glitzerten im Sonnenlicht und ihr oranges gefärbter Hals schien zu blinken. >>Hier seht ihr Draconem, einen Sturmflügler! << Die Drachen klatschten mit dem Flügeln und ließen ebenfalls einige Schuppen blinken. Durch das Tor der Arena wurde ein fauchender, dunkelgrüner Drache geschoben. Um sein Maul und um seine Flügel waren glühende Ketten gelegt. Er peitschte mit dem Schwanz und funkelte die drei Drachen, die ihn hinein führten wütend an. Alle Augen waren auf ihn gerichtet. Die Drachendame verkündete nun: >>Er ist vielleicht noch ein Drachling, aber ihr werdet über seine Kräfte staunen! Bei dem großen Kampf gegen die Sturmflügler wurde er einer meiner Gefangenen, und nun seht ihr ihn kämpfen gegen...<< , ein lauter werdendes Zischen entstand im Publikum, >>Kasai, einem Mischling aus Sturmflügler und ....Blitzflügler. << Bei dem letzten Wort verzog sie das Gesicht, das treue Publikum tat es ihr nach. Ein zweiter Drache wurde in die Arena gestoßen, seine Schuppen waren dunkelgrau, wirkten aber fast schwarz. Sein Kopf war länglich und aeine silbernen Augen zu Schlitzen verengt. Auch er hatte Leuchtschuppen wie die anderen Blitzflügler um ihn herum, sie befanden sich an der Außenseite seiner Flügel, allerdings waren vereinzelt auch seine dunklen Schuppen darauf. Auf seiner Brust waren ein paar Leuchtschuppen und zwischen seinen Flügeln konnte er es ebenfalls leuchten lassen. Seine breiten Tatzen schlurften durch den Sand, die drei Drachen die ihn hergerichtet hatten, mussten ihn nichtmal festhalten. Er wurde vor Draconem gestellt, beide musterten sich. Nun hatte der Grüne das Maul frei - zum Beißen und Feuer spucken. Die Drachendame verkündete schnell: >> Genießt nun das Schauspiel von euren Plätzen aus, ich, eure Königin Zuma, werde von dem Turm aus alles beobachten! Klauen hoch, Zähne bereit, kämpft! << Sofort schnellte Kasais lange Schnauze nach vorne und zielte auf den Hals seines Gegners. Leicht erschrocken wich der größere Draconem zurück und spie eine Flamme auf Kasai. Der fauchte, als ihm die Flamme den Nüstern verbrannte. Alle seine orangen Stellen leuchteten erzürnt auf. >>Mach ihn fertig, Sturmflügler! << , jaulte Königin Zuma laut und das Publikum jubelte erneut. Kasai schnappte erneut zu und traf Draconem am Hals, jedoch gab dieser keinen Ton von sich, doch Kasai taumelte zurück. Draconem grinste zufrieden. An seinem Hals war keine Bisspsurz zu erkennen, denn dieser war -sowie der Bauch, die Brust und die Unterseite des Schwanzes- mit dicken, harten Schuppenülatten geschützt. Draconem ging in die Hocke und schnappte nach seinem kleinerem Gegner, wobei er nach einigen Versuchen seine linke Vorderklaue erwischte. Sein Gegner zappelte wie wild und scheuern ihm mit einer anderen Klaue eine. Draconem zischte nur leise. Kasai warf sich verzweifelt gegen Draconem und warf diesen wuchtig um, so dass dieser ihn los ließ und so sogar seinen Bauch freigab. Kasai, der nun wusste, dass er die Schuppen nicht durchsetzen konnte, griff seine zusammengebundenen, dünnen Flügel an und erreichte einen tiefen Riss. Draconem fauchte und drehte sich um, so dass er Kasai zu Boden presste. So ging es fast den ganzen Tag und nie verlor der Kampf an Spannung, besonders nicht für Zuma. Nach einigen Stunden rief sie: >>Soldaten! Bringt beide wieder in ihre Zellen. Sie sollen überleben und mich weiter amüsieren! << Verwundert schauten die jungen Drachlinge Zuma an, dann wurden sie von sechs Blitzflüglern in ihre Zellen geschoben.

Kapitel 1 Bearbeiten

Draconem legte seinen gewaltigen Schweif über die Vorderklauen und schaute die Gitterstäbe vor seinen Augen an. Der Boden unter seinen Klauen fühlte sich ekelhaft und feucht an, seine Krallen taten ihm bereits weh. Neben ihm schlug der gefangene Drache gegen die Gitterstäbe, die sie trennten. >>Ich höre die Soldaten. << , raunte der dunkle Drachen. Seine Außenflügel begannen zu leuchten. Draconem beneidete ihn um seine Leuchtschuppen, hier im Gefängnis würde er sich auch eine Lichtquelle wünschen. Plötzlich hörte auch er das Klippen von Ketten und das Fauchen eines wütenden Drachen. Draconem seufzte und starrte mit seinen gelben Augen auf den Eingang, durch den die Soldaten den Gefangenen bringen würden. Drei goldbraune Drachen mit verschiedenen, orangen, leuchtenden Schuppen kamen durch den Tunnel, in ihrer Mitte ein fauchender Ball aus Klauen und Schuppen. Draconem erkannte, dass er auch ein Blitzflügler war. Sie öffneten die Zelle neben ihm und der Sturmflügler beobachtete den Neuankömmling, als er in die Zelle geworfen und eingesperrt wurde. Er fauchte und spie eine Flamme hinterher, wobei er leicht den Schwanz eines der wachen verbrannte. >>Hey du Dummkopf! << , fauchte dieser jaulend und spie ihm ebenfalls Feuer entgegen, doch der Blitzflügler wich geschickt aus. Murrend und böse blickend verließen die schlecht gelaunten Wachen das Gefängnis wieder. >>Ich wäre ruhiger ihnen gegenüber...<< , meinte Draconems Nachbar, sein Name war Kasai. Er beobachtete die beiden anderen Drachen. Doch der Neuling fauchte nur. >>Ich könnte Königin Zuma höchstpersönlich den Kopf abreißen! << Draconem musterte den Drachen neugierig. >>Das würden wir alle gerne, aber wir sind nun mal hier gefangen... << , warf er ruhig ein. >>Ich bin übrigens Draconem von senden Sturmflüglern und mein Zellennachbar ist Kasai. Und du bist? << Der Drache setzte sich und rutschte hin und her. >>Mein Name ist Flash. Ehemaliger Blitzflügler, würde ich sagen. Und du da, Kasai, zu welchem Stamm gehörst du eigentlich? << Er beäugte Kasai neugierig. Dieser zuckte mit den Flügeln und betrachtete seine kräftigen Klauen. Draconem zuckte mit dem Schwanz. >>Er...ist zur Hälfte Sturmflügler und zur Hälfte Blitzflügler... <<

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